Ich als „Wahlhelfer“

Ich als „Wahlhelfer“, Wahlhelfer, Facebook-Nutzer und auch Leserbrief-Schreiber möchte natürlich nicht versäumen unserem alten und neuen Bürgermeister zum Erhalt seines Jobs zu gratulieren !
Ich bin mir bewusst, alles was jetzt gesagt wird, wird natürlich als Aussage eines schlechten Verlierers betitelt. Aber ich habe in der Vergangenheit meine Meinung offen gesagt und werde es auch in Zukunft tun , auch wenn sie einigen Leuten nicht gefällt.
Deshalb möchte ich auch ausdrücklich Herrn Wolf zum Wahlsieg gratulieren ! Nein, ich bin nicht verrückt. Ich bin Realist und wer sich die Zahlen genau anschaut, sieht, das Herr Koch mit einem dicken ,blauen Auge davongekommen ist. Herr Koch sagt, die Brotteröder haben lokalpatriotisch nur ihren Kandidaten gewählt und wenn er glaubt die Trusetaler haben ihn gewählt, weil er der Herr Koch ist, dann ehrt ihn das, aber die Wahrheit sieht wohl etwas anders aus. Bei einer annähernd gleichen Anzahl Bewohner , würde am 1. Juli wohl ein anderer Bürgermeister ins Rathaus einziehen!
Auch wenn Einige sich einen ruhigen und unauffälligen Wahlkampf gewünscht hätten, bin ich der Meinung ein Wahlkampf war wichtig, notwendig und auch richtig. Ich als Unterstützer von Herrn Wolf lasse mir unsere ehrliche und offene Arbeit nicht kaputt reden, nur weil Einige denken ihre Fehler auf andere abzuwälzen zu können und weil ein paar anonyme Feiglinge Angst haben, das ihre schmutzigen Geschäfte aufgedeckt werden. Und ich gehe soweit zu sagen, dass nur durch diesen Wahlkampf solch eine hohe Wahlbeteiligung zu Stande gekommen ist.
Herr Koch muss nun mit dem Makel leben, dass solche „Wahlhelfer“ ihm den Job gesichert haben, auch wenn er davon nichts gewusst hat und sich davon distanziert. Es ist bloß interessant wie der Begriff Meinungsfreiheit vor der Wahl und nach der Wahl definiert wird…!
Auch in Trusetal wird nun ein Phänomen verstärkt auftreten, welches die Brotteröder schon viele Jahre kennen: bei den kleinsten Problemen und Diskussionen kommt dann eine Aussage: Ich habe ihn doch nicht gewählt!
Das Fazit ist, dass der Graben zwischen beiden Ortsteilen nun in weiten Teilen größer denn je ist.
Wie im Fußball fragt in einigen Wochen keiner mehr wie, warum und durch wen dieses Ergebnis zu Stande gekommen ist (aber einige vergessen nicht :-)).
Ich bin Stolz auf alle Brotteröder und Trusetaler, die endlich über ihren Schatten gesprungen sind und sich für eine neue Zukunft entschieden haben, auch wenn es nicht ganz gelangt hat. Ebenso möchte ich allen voran Herrn Wolf und dem Team Uli meinen Respekt aussprechen und herzlich „DANKE!!!“ sagen für eure Arbeit ! Gleichzeitig möchte ich aufrufen, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern AKTIV an der Gestaltung unserer Stadt teilzunehmen, sprecht den Bürgermeister an, sprecht die Stadträte an! Denn sie haben geschworen alles für das Wohl der Stadt und ihrer Bürger zu tun. Deshalb wünsche ich Herrn Koch Kraft, Ausdauer und vor allem Weitsicht, um alle Probleme unserer Stadt zu lösen, und hoffe, dass er die Erwartungen seiner Wähler in vollem Umfang erfüllen kann!

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